Mittwoch, 20.00 Uhr
Kunstgespräch
Lars Eckert und die Kunsthistorikerin Konstanze Kalmus, Hannover
Donnerstag und Freitag von 16.00 bis 20.00 Uhr,
Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr
Der ShortCut des Braunschweigers Lars Eckert schließt für uns ein Ausstellungsjahr, das insbesondere der Introspektion und Extrospektion nachging. Mit gutem Grund endet es mit
„Wahrscheinlichkeiten“.
Die Malerei von Lars Eckert eröffnet den Betrachtenden Möglichkeitsräume. Welche Geschichte erzählt wird, bleibt als Frage in den inszenierten Bildwelten zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Im Malprozess sich entwickelnde Zusammenhänge bieten eine Interpretation an, die dem zweiten Blick schon nicht mehr zu genügen scheint und weitere Fragen einfordert - wahrscheinlich ist …
Kurzfilmabend für alle Interessierten
Freitag, 20.00 Uhr
Dagie Brundert zeigt eine Auswahl ihrer experimentellen Filme.
Workshop und Expedition
Expedition und Dreharbeiten
Auf den Spuren des Zufalls erkunden zwei kleine Teams Braunschweig und filmen mit Super 8-Kameras.
Gemeinsames Frühstück und Entwicklung des Materials mit Kaffee
Das Spiel „Die Gesandten des Zufalls“ beginnt damit, einen Startpunkt mit Würfeln und Stadtplan zu ermitteln, eine Straße und eine Hausnummer. Dort angekommen schauen wir uns um und sind offen
für jeden Hinweis, der sich im Alltäglichen zeigt: Dinge, Zahlen, Buchstaben, Markierungen, Pflanzen, Gebäude; kurz um irgendeinen Hinweis, den wir interpretieren und der uns zur nächsten Station
führt: eine neue Straße, eine neue Hausnummer. Und so weiter. Wir fordern den Zufall heraus.
Es ist eine Stadterkundung der besonderen Art.
Und am Samstag entwickeln Sie ihren eigenen Film!
Mit einem Filmabend von Dagie Brundert stimmen wir auf das Filmfest ein.
Mit der Expedition der Gesandten des Zufalls spannen wir den Bogen zum Anfang des Jahres, zu "The Thinking Foot", den Stadterkundungen mit Thomas AP van Leeuwen und katrinem.
Dagie Brundert zeigt ihre in Obst- und Gemüsesäften, in Kaffee, Wein und Tee selbst entwickelten Super 8-Filme.
Ja, es gibt sie noch diese handlichen schwarzen Kassetten. Aus aller Welt bekommt sie solche zugeschickt. Jemand findet sie in der verstaubten Kamera der Großeltern und Brundert schafft es noch, Bilder daraus hervorzuzaubern. Selbst dreht sie jedes Jahr mehrere kurze Filme und erforscht dafür die Prozesse der Entwicklung ohne chemische Lösungen.
Donnerstag, ab 20.00 Uhr
donnerstags 18.00 bis 22.00 Uhr
Samstag und Sonntag 14.00 bis 18.00 Uhr
Sonderöffnungen sowie Führungen sind möglich.
Jugendliche der Klangwerkstatt IGS Querum haben mit Dyffort / von der Driesch und der Lehrerin Franziska Homann-Pester Geräusche und Texte zu "Druck" entwickelt.
Die Ergebnisse konnten die Schüler:innen sind im Projektraum zeigen.
Raum und Zeit werden durch die Klanginstallation des Duo Dyffort/Driesch im Konsumverein auf irritierende Weise neu empfunden. Es begegnen sich äußere und innere Zeit, die sich mit zwei Klangfeldern in den Raum ausdehnen:
An den Fenstern, also von der äußeren Hülle her entwickelt sich ein Ticken – die Uhr als unbarmherzige Taktgeberin des äußeren, sozialen und wirtschaftlichen Lebens.
Das äußere Klangfeld umschließt ein inneres, ein biologisches – das Feld des individuellen Pulsierens. Das persönliche Klangfeld ist vielfältiger, auch empfindlicher. Es hat Nebenwege und kann in Konflikt mit der äußeren Linearität geraten.
Die Berliner Künstler:innen fragten bei klangstaetten | stadtklaenge 2017 mit ihrer Installation auf dem Martini-Friedhof nach dem „Gewinn“ von Zeitplänen und Stechuhren.
Die neue Arbeit greift diesen Gedanken auf, entwickelt ihn weiter zu einem komplexen Klang-Zeitraum.
Foto: Martin Hoffmann
donnerstags 18.00 bis 22.00 Uhr
Samstag und Sonntag 14.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, 14.00-16.00 Uhr
Forschend, sehend, tastend folgt der Workshop der Künstlerin. Projektraum und Gebäude werden kennengelernt. Die Technik der Frottage wird erläutert und kleine eigene Arbeiten können entstehen.
Sonntag ab 16.00 Uhr stellt sich die Künstlerin den möglichen Fragen.
Dem ehemaligen Lager- und Verkaufsraum des Jugendstilgebäudes entnimmt Marthe Lallemand Spuren vom Boden, um sie durch Siebdruck und Verdünnung im jetzigen Galerieraum zu übertragen.
Ornament ohne Dekor – Geschichte eines Ortes:
Kein ornamentales Motiv wird zitiert. Die Formen entstehen aus vorhandenen Schichten, die verschoben, reaktiviert und neu zusammengesetzt werden.
Tarnung und Ornament werden Werkzeuge zur Analyse von Raum und Bild. Dabei entwickelt sich die Arbeit aus der Struktur des Ortes, zwischen Böden, Pfeilern und Licht.
Was sonst an den Rändern bleibt wird die Installation sichtbar machen.
Marthe Lallemand ist Bretonin, die seit einiger Zeit in Leipzig lebt und arbeitet.
Foto: Allgemeiner Konsumverein und Martin Hofmann
Donnerstag von 18.00 bis 22.00 Uhr
Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, 14.00-17.00 Uhr
Schreibend und zeichnend und druckend erkunden die Teilnehmer*innen den Allgemeinen Konsumverein und die direkte städtische Umgebung. Häuser, Gegenstände, Besonderheiten. Unsere Eindrücke werden zu eigenen kleinen Faltplänen.
Sonntag ab 16.00 Uhr stellt sich Nico Pachali möglichen Fragen.
Formen mit dynamischer Binnenzeichnung rhythmisieren die Papierfläche. Zwischenraum und umrissener Raum werden gleichwertig.
Sein Äquivalent und seinen Abschluss findet der Zeichnungsprozess bei Nico Pachali erst in der Erarbeitung einer Formation an Wand und Boden in Bezug auf den jeweiligen Umgebungsraum. Diese Doppelung lässt die architektonische Körperlichkeit der Formen hervortreten.
Nico Pachali, der zur Zeit Hannover lebt, stellt sich zum ersten Mal nach seinem Meisterschülerabschluss dem hiesigen Publikum.
18:00 Uhr – Science and Art Lab, Waisenhausdamm 8
19:00 Uhr – Allgemeiner Konsumverein, Hinter Liebfrauen 2
20:00 Uhr – einRaum5-7, Handelsweg 5-7
21:00 Uhr – ehem. Tankstelle, Celler Straße 9
im Allgemeinen Konsumverein bis 8. Juni
Freitag, Samstag, Sonntag immer von 14.00 bis 18.00 Uhr
Unser erstes Auto – zerlegt in mehr als 840 Teile,
nicht zerstört, sondern transformiert.
Ein vertrauter Gegenstand wird zu Material für neue Perspektiven.
Konzipiert und realisiert von Yeongbin Lee mit den Künstler:innen Helena Beckert, Janis Binder, Adrian Cosma, Natascha Faber, Luka Grimm, Justin Hanuschik, Juliane Hönisch, Luise John, Clara Neugebauer, Lydia Plinke, Joseph Reddemann, Franziskus Steinmetz, Shauny Streckenbach, Lucy Tröge, Alexa Zahradnikova
Foto (Detail): Justin Hanuschik
