Marlene Bart

Taxa & Theater of Memory

Wir verlängern die Laufzeit der Ausstellung


Seit Ende Januar strahlen zu den Öffnungszeiten einzelne Objekte der Ausstellung nach Außen. Das Haus verwandelt sich so selbst in eine Art Wunderkammer. Sobald es möglich ist, werden wir auch das Innere zeigen.
Weiterhin werden in unregelmäßigen Abständen unter www.facebook.com/AllgemeinerKonsumverein oder www.instagram.com/konsumverein auf unseren social media und auf dieser Seite kleinere Filme von Thomas Bartels und Marlene Bart zu sehen sein.

Marlene Bart (Berlin/Weimar) bewegt sich in ihrer künstlerischen Praxis an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit versteht die Künstlerin, die in Braunschweig studierte, als Suche nach dem Scharnier zwischen diesen beiden Strängen. Sie findet dieses vor Allem in den wissensbildenden Strukturen des Sammelns und Ordnens. Eine theaterähnliche Holzarchitektur wird ihr zur Wunderkammer, deren Wissensbehälter sie mit gefundenen und hergestellten Artefakten bestückt. Bezüge können gesucht werden, Verbindungen hergestellt und eine Ordnung imaginiert werden.

Marlene Bart war Stipendiatin am Deutschen Studienzentrum in Venedig. Anschließend konnte sie als Stipendiatin der Fondazione Berengo auf Murano arbeiten. Mit den dortigen Glasbläsern entstand die Werkreihe „Je je, suis si fragile“, die im Rahmen dieser Ausstellung zum ersten Mal zu sehen ist.

Besonderer Dank gilt für diese Ausstellung dem Deutschen Studienzentrum in Venedig, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Dr. Christiane Hackerodt Kunst- und Kulturstiftung Hannover und der Fondazione Berengo Venedig.