RÜCKSPRACHEN UND REZEPTE

Peter Strickmann

Eröffnung der Ausstellung
3. Juni 2021 – 18.00 bis 21.00 Uhr

Finissage mit Peter Strickmanns Performance
Objekte, Wind, Feedback
26. Juni um 15.00 Uhr

 

2016 war kam Peter Strickmann für ein halbes Jahr nach Braunschweig. Er kam aus Saarbrücken, wo er bei Christina Kubisch und Andreas Oldoerp audiovisuelle Kunst / Klanginstallation im öffentlichen Raum studierte. Im Rahmen des niedersächsischen Stipendiums Braunschweig Projects erforschte, erhörte, ertastete er die Springbrunnen der Stadt.

Heute lebt Peter Strickmann mit seiner Familie in Berlin.

 Der Künstler erarbeitet eine ganz besondere Art der Vergewisserung. Seine abstrakten, minimalistischen Klangarbeiten sind geprägt durch deine Art fragenden Dialog, durch ein selbstverständliches Zugehen auf den Anderen. Insofern gehören auch Live-Auftritte ebenso wie zarte, feine Publikationen zur künstlerischen Praxis Strickmann, der klingende Aktivitäten in öffentlichen und häuslichen Umgebungen aufführt, installiert und manipuliert. Mit einfachen und sparsamen Mitteln strebt er eine gemeinsame Klang- und Hörpraxis an, oszillierend zwischen Aktion und Wahrnehmung, konzentriert auf das vibrierende „Ding“ und dessen soziales bzw. theatrales Feedback.

Es wundert nicht, dass Strickmann besonders bei den Performances mit elektro-akustischen Feedback-Techniken arbeitet. 2019 begann er erste Schritte hin zu einer Installation der Feedbacks mit Fundobjekten, wie wir sie jetzt im Konsumverein haben werden:

Es soll sich eine raumgreifende Installation mit kleinen Stimmen, Rückkopplungen quasi Rücksprachen, Lauten zum Kennenlernen, animiert durch sparsame Kinetik entwickeln.

Ergänzt wird diese Klanginstallation durch graphic poems – Notationen der Performances und Hörpraktiken: Gedichte, Rezepte, Empfehlungen.

In ihnen, den intimen Aufzeichnungen des Schaffens erleben wir den Klangkünstler als Klangpoeten.

 

5. bis 26. Juni 2021

Donnerstag von 18.00 bis 22.00 Uhr
Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr

 

Wir danken für die Förderung durch die
Stadt Braunschweig
Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur