Es gibt wenig Gewissheiten – aber Absichten

Vom 18. April bis Ende Mai
Karl Möllers OVAL!
Karl Möllers ist mit dem Konsumverein lange verbunden. Zuletzt kurz vor der ersten Pandemie bedingten Schließung vor einem Jahr. Da belegte er den Boden mit akkuraten Quadraten aus unterschiedlichen Farbpigmente und ließ Ordnung durch ein Tango tanzendes Paar zerstören - eine Bodenarbeit entstand. Wie aber zeigen sich Kalkül und Zufall, eine kindliche Freude an der Farbe und die skeptische Befragung unserer Existenz, wie Rhythmus, Bewegung und die Fähigkeit Rudimentäres als Ganzes zu erfahren auf der Leinwand, wie im Tafelbild?
Dafür bringt Karl Möllers die dynamische Form des Oval mit dem kleinteiligen, aber unendlichen Ornament und einem wulstigen Rahmen, der wie eine barocke Fensterrahmung wirkt, zusammen. Es entsteht etwas Eigentümliches – wir sehen einen Bildrand, eine Form, neigen aber dazu, Bewegung und Weite zu empfinden.
Wir hoffen, dass die Ausstellung auf die eine oder andere Weise zugänglich wird. Und dies nicht nur von Außen – da können sie jederzeit schauen.

Wir haben geöffnet. Bitte vereinbaren Sie mit uns ein Zeitfenster, kommen Sie mit nur einem Haushalt und mit den vorgeschriebenen Masken.
Sie erhalten am besten Termine donnerstags von 18.00 bis 22.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr. Sie erreichen uns über [email protected]

 

Peter Strickmann möchte im Juni seine Klanginstallation aufbauen. Er wird Klänge und Zeichnungen in eine Zwiesprache setzen. Im Juni möchte auch die Tätowiererin Lexi Schäbele im Projektraum sein.

Für Juli/August hoffen wir, Hans Peter Litscher mit seiner Ausstellung und Performance zu Kuno Oehlers obsessivem Verhältnis zum Allgemeinen Konsumverein Braunschweig bei uns zu haben.

Für September planen wir einen ShortChut mit Telemach Wiesinger und ein Stadt-Klang-Projekt mit katrinem.

Das Künstlerkollektiv SPRING wird im Oktober zu Gast sein und im November/Dezember Thomas Günther aus München.

 

Solange es geht werden wir mit „Kunst lässt Leerstand leuchten“ für eine Präsenz unterschiedlicher künstlerischer Positionen im Stadtraum sorgen. Mehr zum Projekt finden Sie hier.