Astrid Brandt

Was wir sehen, blickt uns an

Marc Wrasse (Philosoph und Kunstkritiker, Berlin) im Gespräch mit Astrid Brandt (Wilhelmshaven/Braunschweig) über Fragen nach dem Sichtbaren, der Ästhetik, dem Wahrnehmungshaushalt der Moderne. 


Dem Zeitblick entrückt, behaupten die Zeichnungen Astrid Brandts eine Sichtweise, die sich den Automatismen einer zunehmend technisch vermittelten Wahrnehmung verweigert. Wir sehen sachlich erscheinende Ding- und Raumkonstellationen von bezwingender Präzision. Doch entzieht sich die Präsenz des Dargestellten womöglich schon nach anfänglicher Gewissheit dem Auge und lichtet den Blick auf Abgründe? Was dürfen wir glauben? 

Die Zeichnungen menschenleerer Interieurs sind bis zum 28. April zu sehen. 
Fr., Sa., So. von 14.00 bis 18.00 Uhr

 

Weitere Informationen:

www.astrid-brandt.de