Andrea Ostermeyer

schlaflos in fahlem Licht mattes Flüstern, helles Summen

Riesige Beutel hängen orange von der Decke herab, dehnen sich körperhaften Hüllen gleich in den Raum. Zwischen den früheren luxuriösen Polsterarbeiten und den ernergetischen, strengen Wicklungen loten diese genähten ›soft sculptures‹ der Kölner Künstlerin Andrea Ostermeyer einen dritten Zustand aus: Das Dämmern zwischen Schlaf und Wachen. Dieser unaufgeregten, leisen Befindlichkeit geht Andrea Ostermeyer auch in Fotoarbeiten nach: die Grauwerte des Licht-Schatten-Spiels entsprechen dem matten, elegischen Habitus der Skulpturen. 
Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. C.-A. Scheier, Philosoph; TU Braunschweig.

Ausstellung: 19.04.-17.05.2001

 

Weitere Informationen: 

http://www.andreaostermeyer.de