Marieken Verheyen

HOMO BULLA

Überall auf der Welt gibt es Orte, an denen es seit langem eine Art rituelle Praxis ist, dass der Besucher Spuren seiner Anwesenheit hinterlässt. Schicht für Schicht werden Wände beschrieben, wird in Böden gekratzt und in Bäumen geschnitzt. Dies sind die Orte von Liebe, Leid und Langeweile z.B. der Balkon von Romeo und Julia in Verona, die Kapelle von Kusadasi oder die Stadtmauer von El Jadid.  
Fotos von diesen Spuren bilden das Ausgangsmaterial der Installation der Amsterdamer Künstlerin Marieken Verheyen, die sie »Homo bulla« – der Mensch ist eine Seifenblase – nennt.

 

Ausstellung: 16.03.-13.04.2000 

 

Weitere Informationen: 

http://www.mariekenverheyen.com