Friedhelm Falke

Gelb um 1902

Falke will mit seiner Kunst geschundene Räume »schöner machen«. In dieser Bescheidenheit zeigt sich Falke als ironischer Idealist. »Dahinter verbirgt sich eine sehr moralische Einstellung zur Kunst und zur Malerei. Und Falkes Hoffnung, dass die Welt ein bisschen schöner werden könnte durch das, was der Künstler tut, meint nicht, dass sie noch ein bisschen bunter, greller, zerstreuter werden solle, sondern im Gegenteil konzentrierter, deutlicher, klarer. Mit einem Wort, dass seine Bilder einen Beitrag leisten zur Sichtbarmachung, nicht zum Verschwinden der Welt hinter allzu vielen Bildern.« (Michael Stoeber in »Kunstsequenzen«, Künstlerhaus Göttingen 1999). 

 

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