Manuel Haible, Heiko Wommelsdorf und Georg Werner

5 x 2 Klangkunst

Das erste Halbjahr 2010 gehört der Klangkunst - 5 x 2. Es ist Klangkunst von jungen Künstlern und Künstlerinnen aus Braunschweig, genauer: aus der Klangkunstklasse von Ulrich Eller - Zwei Wochen zwei Künstler und dies fünf Mal. In einer sechsten Ausstellung werden wir eine Klangperformance zweier Künstlerinnen und Ergebnisse aus dem parallelen Schulprojekt vorstellen.

Künstler und Künstlerinnen erarbeiten sich mit ihrer Kunst den Raum, bilden Paare – Meisterschüler oder Diplomanten zusammen mit jüngeren Kommilitonen, Klangkünstler zusammen mit Raumkünstlern. Unterschiedliche künstlerische Ansätze finden zusammen, Konzepte und Realisierungen werden erkämpft und ermöglichen dem Publikum neue Erfahrungen der Klangkunst.

Wir beginnen mit skulpturalen, atmenden Objekte, danach treffen ein streng kompositorischer und ein politisch-partizipatorischer Ansatz zusammen, Mehrkanalklänge und Interaktion. Dem folgt eine Arbeit mit Fundstücken, hier mit den vorgefundenen, aber manipulierten Leuchten auf Laut/Leise, auf die Kohärenz von Hören und Sehen sensibilisieren.

Nach den abstrakteren Räumen wird mit einem inszenierten Tisch wiederum eine eher skulpturale Arbeit den Raum bestimmen. Hier werden Raum- und separierter Klang inszeniert, der dialogische Ansatz der Ausstellungsreihe zum Prinzip. Für die Dramaturgie von tiefen Frequenzen und körperlichen Hörens folgt auf die offenen Räume die Installation eines Raums im Raum.

In einem abschließenden Schritt werden wir mit einer Konzertperformance und dem engen Zusammenspiel mit den Schülern einen letzten Höhepunkt setzen. Denn Schüler der IGS Franzsches Feld werden mit den Klangkünstlern zusammen arbeiten – es werden auch hier Klangobjekte, Experimente, Kompositionen entstehen, die wir sehen und hören wollen. 


Manuel Haible, Heiko Wommelsdorf und Georg Werner: »Klanglumineszenz«
Am Donnerstag, 8. April, ist um 20.00 Uhr die Eröffnung von Klanglumineszenz


Manuel Haible, Heiko Wommelsdorf und Georg Werner werden mit Fundstücken arbeiten. Sie werden die als Beleuchtungskörper im Galerieraum vorgefundenen Neonröhren als Instrument benutzen. Der Zustand zwischen An- und Aussein, zwischen Funktionieren und Kaputtgehen, dieser Zustand erzeugt ein Flackern, das wir kennen, aber hören wir auch das so erzeugte Geräusch. Für die drei Künstler unserer dritten Staffel der jungen Klangkunst aus Braunschweig wird genau dieses geräusch Klangmaterial.


Der leere Ausstellungsraum wird so gefüllt mit Licht und Klang. Aus dem Flackern der Neonröhren entstehen visuell und akustisch komplexe Muster und Rhythmen. bis zum 22. April

Gefördert wird dieses Projekt durch die Stiftung Niedersachsen, das Land Niedersachsen und die Stadt Braunschweig

 

Weitere Informationen:

http://www.heikowommelsdorf.de

http://www.georgwerner.de